Apple erfindet Mac Book neu

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Die Apple Watch kommt am 24. April, das Research-Kit möchte die Entwicklung von Gesundheit-Apps unter iOS vereinfachen, und es gibt ein neues Mac Book.

San Francisco – Auf einer Pressekonferenz in San Francisco verkündete der Computer-Konzern einige Neuheiten. Mit darunter: Eine Neuauflage des Mac Books, das zuletzt neben dem Mac Book Pro in der Versenkung verschwunden war. Das neue Mac Book kommt mit 12-Zoll-Retina-Display, wiegt leichte 907 Gramm und ist nur 13,1 Millimeter dünn. Apple setzt offenbar ganz und gar auf Sexyness: Denn das neue Mac Book ist dünner als das bereits gertenschlanke Mac Book Air. Die Unibody-Gehäuse des neuen Mac Books sowie der Mac-Book-Pro-Modelle werden aus einem Stück gefräst. Die Wi-Fi-Antennen sind darin integriert. Das Mac Book wird in den Farben Gold, Silber und Spacegrau ab 10. April ab stolzen 1.450 Euro erhältlich sein.

In der schicken Verpackung hat Apple einige technische Leckereien untergebracht: Der 12-Zoll-Retina-Bildschirm hat ein Seitenverhältnis von 16:10, ist also etwas schmaler als das übliche TV-Seitenverhältnis von 16:9. Die Auflösung des mit 0,88 Millimeter dünnsten Displays von Apple beträgt 2304 x 1440 Bildpunkte.

Für die extraschlanke Tastatur setzt Apple auf einen Butterfly-Mechanismus, statt der meist gebräuchlichen Scheren-Technik. Die soll stabiler sein, als die herkömmliche Konstruktion. Ein sogenanntes Force Touch Trackpad soll eine ganz neuartige Interaktion ermöglichen. Das Trackpad verfügt über mehrere Drucksensoren, die es erlauben, überall auf der Fläche einen Klick auszulösen.

Der neue Intel Core M-Prozessor möchte in Kombination mit der integrierten Intel-Grafik HD 5300 das Mac Book zum nach eigenen Angaben energieeffizientesten Notebook machen. Der Akku ließ sich nur in mehreren geschichteten Lagen in das schlanke Gehäuse pressen – terrassiert nennt Apple diese Anordnung. Neun Stunden Akkulaufzeit verspricht der Hersteller.

Das neue MacBook verfügt über einen sogenannten USB-C-Anschluss, kleiner als die üblichen USB-A-Buchsen. USB-C ist ein neuer Industriestandard, der das Laden mit einer höheren Wattzahl unterstützt, sowie USB 3.1-Datentransfer der ersten Generation (5 Gbit/s) und Display Port 1.2 in einem Stecker mit nur einem Drittel der Größe eines herkömmlichen USB-Anschlusses kombiniert.

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Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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