EVA Automation übernimmt Bowers & Wilkins

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Bisheriger Inhaber Joe Atkins verkauft die britische Lautsprecherschmiede Bowers & Wilkins an das kalifornische Start-up EVA Automation.

Markenzeichen hat B & W mehrere in der Hi-Fi-Landschaft hinterlassen: Seien es die schneckenförmigen Nautilus-Lautsprecher, die 800-er Serie mit ihrem Diamand-Hochtöner oder die obligatorisch-gelbe Kevlar-Membran der Mitteltöner – Bowers & Wilkins hat sich in audiophilen Kreisen einen guten Ruf erworben. Obwohl nach wie vor eine Kundschaft für hochpreisige Highend-Audioprodukte vorhanden ist, geht der Trend des Marktes klar in Richtung Streaming und Musikwiedergabe vom Smartphone oder per Computer. Auch hier hatte B & W etwa mit dem Zeppelin passende Antworten parat. Zuletzt setzte die britische Klangschmiede beispielsweise auf den Bluetooth-Kopfhörer P5 oder die PC-Lautsprecher MM-1.



Ex-Eigentümer Joe Atkins machte sich offenbar seit längerem Gedanken über eine Nachfolge. Nun ist die Übernahme durch das US-amerikanische Start-up perfekt. Joe Atkins wird dem Unternehmen als Geschäftsführer erhalten bleiben. Gemeinsam mit Gideon Yu, dem Präsidenten von EVA Automation, wolle er die Ziele von Bowers & Wilkins weiter verfolgen, so die Pressemitteilung. Gideon wurde in der Start-up-Szene dafür bekannt, führende Unternehmen wie Facebook, Youtube oder Square mitaufgebaut zu haben.

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Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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