5 Tipps für die Fußball-EM im Freien

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Wer kennt das nicht: Bier und Grillwürste stehen bereit, doch das Bild des Beamers ist bei Sonnenschein auf der Leinwand nicht zu erkennen. Was tun? Mit diesen fünf Tipps sollte es klappen.

Die Projektion im Freien ist – vorsichtig gesagt – schwierig. Denn kein Projektor ist heller als die Sonne. Die Folge: Die Bilder erscheinen bestenfalls schemenhaft, sie sind insgesamt zu hell und es gibt keine dunklen Partien auf der Leinwand. Denn für ein sattes Schwarz darf kein Licht auf die Leinwand fallen – und das ist bei Tageslicht schlecht möglich.

1. Sonnenschutz aufstellen: Die Sonne darf auf keinen Fall direkt auf die Leinwand scheinen. Selbst der hellste Beamer hat sonst keine Chance. Deshalb: Ein mehrseitiges Pavillon-Zelt besorgen, die es im Online-Handel bereits ab 50 Euro gibt. Eine Zeltplane oder Molton hilft, falls sich kein Zelt aufstellen lässt.

2. Hellen Projektor verwenden: Für die Projektion bei Tageslicht sollte der Beamer etwas auf dem Kasten haben: 3000 ANSI Lumen und mehr sollte er schon bringen. Lichtstarke Beamer aus dem Präsentatonsbereich sind oft günstiger, erfüllen aber nicht alle Ansprüche fürs Heimkino.

3. Leinwand mit hohem Gain benutzen: Leinwände mit hohem Gainfaktor reflektieren das Licht gebündelt und erzeugen dadurch ein helleres Bild. Wegen des schmaleren Sehwinkels eignen sich Gain-Leinwände nur für ein Publikum, dass mittig vor dem Bild sitzt – etwa auf einer schmalen Terrasse.

4. Graue Leinwand verwenden: Ein Geheimtipp – Die Leinwand kann natürlich nicht dunkler werden, als das Umgebungslicht. Daher sind dunkle Bildpartien die Problemzone für die Projektion bei Tageslicht. Graue und Dunkelgraue Leinwände verbessern den Kontrast.

5. Für Profis: die Rückprojektion. Die Projektion von hinten aus einem völlig abgedunkelten Zelt auf eine geeignete Leinwand für Rückprojektion. Vor der Leinwand sitzt das Publikum. Der Aufbau ist aufwendig, doch bei heller Umgebung ist das Bild deutlich besser zu erkennen.

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Autor

Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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