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Protones erwirbt Sennheiser Digital 9000

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Lüneburger Veranstaltungstechnik-Unternehmen Protones setzt auf Sennheiser Digital 9000-Drahtlostechnik

Das Lüneburger Veranstaltungstechnik- und Installations-Unternehmen Protones verwendet seit Jahren Sennheiser-Drahtlostechnik. Wegen der Digitalen Dividende I musste Protones die analogen Drahtlos-Sender und -Empfänger der 3000er- und 5000er-Serie bereits umfrequentieren lassen. Mit dem digitalen Drahtlossystem Digital 9000 stellt sich Protones nun neu auf. Das Veranstaltungstechnik-Unternehmen erwarb einen Mehrkanal-Empfänger EM 9046, der aus dem 4-HE-Mainframe EM 9046 SU sowie acht digitalen EM 9046-DRX-Empfängermodulen besteht (328 MHz Schaltbandbreite im UHF-Bereich von 470 bis 798 MHz). Die Ausstattung vervollständigen acht SK-9000-Taschensender, vier SKM-9000-Handsender, zwei ominidirektionale A-9000-Antennen sowie mehrere L-60-Ladegeräte.



„Durch die Digitale Dividende II und den Start von DVB-T2 HD stehen wir wie die gesamte Branche unter Zugzwang“, sagte Geschäftsführer Florian Buhr. „Bezüglich der Investitionssicherheit sind wir mit der innovativen Technologie von Sennheiser bestens aufgestellt“, fügte Florian Buhr hinzu. „Es ist absehbar, dass die aktuelle Frequenzzuteilung nicht der letzte Schritt der Entwicklung sein wird.“ Mit dem Digital-9000-System sieht sich Buhr für die kommenden Jahre gerüstet. Auch die Kompatibilität der SKM-9000-Handsender mit den Kapseln der Sennheiser 2000er-Serie waren für die Kaufentscheidung maßgebend. Denn die MMD 935-Kapseln, die das Unternehmen zahlreich im Bestand hat, würden von vielen Kunden verlangt, so Buhr.

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Die digitale Anbindung des Sennheiser Digital-9000-Systems erfolgt bei Protones meist über die Dante-Schnittstelle. Das Empfänger-Mainframe ist dafür ab Werk mit dem EM-9046-DAN-Modul ausgestattet, das die entsprechende Dante-Schnittstelle mitbringt. Denn per Netzwerk kann ein simples Cat5-Kabel genügen, um die acht Kanäle der Empfänger beispielsweise mit einer Konsole zu verbinden – sofern die anzuschließenden Audiogeräte ebenfalls über Dante verfügen. Buhr zeigte sich zudem mit der Audioqualität des Sennheiser Digital-9000-Systems zufrieden. Im High-Definition-Modus würde der Klang der Kapsel unverfälscht übertragen. Doch auch der Long-Range-Modus würde eine exzellente Audioqualität liefern, wenn eine höhere Reichweite verlangt werde. Artefakte seien jedenfalls nicht zu hören.

Laut Hersteller erspart der Empfänger EM 9046 komplexe Einstreuungsberechnungen. HF-Störungen würden vom Digital-9000-System automatisch kompensiert. Die Sennheiser WSM-Software (Wireless System Manager) hilft bei der Planung größerer Projekte. Das Digital-9000-System lässt sich aus der Software heraus konfigurieren. Dennoch markiere die analoge Sennheiser 5000er-Serie nach wie vor den Standard im Musical- und Theaterbereich, so Buhr. Analoge Drahtloslösungen würden in vielen Anwendungsbereichen weiterhin verwendet. Für Buhr ist die digitale Übertragung aber wegen ihrer höheren Dynamik klanglich überlegen.

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Autor

Jan Fleischmann

Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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