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NAB: Sound Devices bringt Mix Pre-Field-Recorder

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Der US-amerikanische Field-Recording Spezialist Sound Devices erweitert mit zwei Audio-Recordern und USB-Interfaces seine Mix Pre-Serie. Die neuen Modelle Mix Pre-3 und Mix Pre-6 versprechen erschwingliche Profiqualität für Videojournalisten, YouTuber, Blogger, Podcaster, Musiker oder schlicht EB-Tontechniker.

Sound Devices macht mit den erschwinglichen Mix-Pre-Modellen Herstellern wie Tascam oder Zoom Konkurrenz. In Sachen Funktionsumfang und Anschlussvielfalt scheinen die beiden Mix Pre-3 und Mix Pre-6-Modelle gegenüber den Profimodellen der 500er oder 600er-Serie etwas abgespeckt zu sein. Dennoch verspricht Sound Devices, der aktuell wohl führende Hersteller von professionellen Field-Recordern für die Film- und TV-Produktion, mit den Mix Pre-Modellen eine solide Qualität der Spitzenklasse. Die Gehäuse der kompakten Field-Recorder sollen wie gewohnt robust sein. Die neu entwickelten Kashmir-Mikrofonvorverstärker sind in diskreter Class-A-Schaltung ausgeführt und sollen ein Grundrauschen von lediglich -130 dBV aufweisen. Tortz des weiten Dynamikumfangs ermöglichen analoge Limiter eine zuverlässig verzerrungsarme Begrenzung vor dem Analog-Digitalwandler. Letztere verspricht mit 32-Bit A/D-Wandlung beste Auflösung und Qualität. Insgesamt empfiehlt Sound Devices seine neuen Mix Pre-Modelle damit für hochwertige Aufnahmen, sowohl mit dynamischen Tauchspul-Mikrofonen, Bändchen oder Kondensator-Mikrofonen.

Sound Devices Mix Pre

Sound Devices Mix Pre: Anschlüsse

Der Mix Pre-3 kommt mit drei XLR-Mikrofoneingängen. Demgegenüber ist der Mix Pre-6 mit vier XLR-Kombobuchsen ausgestattet, sodass sich wahlweise Mikrofone per XLR wie Linegeräte oder Instrumente per Klinke (TRS) anschließen lassen. Die beiden Ziffern 3 und 6 beziehen sich also nicht auf die Zahl der Eingänge, sondern die Anzahl der Audiospuren. Beide Modelle können zusätzlich zu den drei beziehungsweise sechs Einzelspuren noch einen Stereomix aufzeichnen.

Neben den XLR- bzw. XLR-Kombobuchsen sind beide Modelle mit einem Stereo-Miniklinken-Eingang für ein Mikrofon- oder Line-Signal bestückt. Diese Aux-Eingänge lassen sich sowohl für den Kamerarückton wie auch als Timecode-Eingang nutzen. Darüber hinaus können die Recorder über einen zusätzlichen HDMI-Eingang mit einer DSRL- oder DSLM-Kamera verkoppelt werden. Ein Kopfhörerausgang mit 3,5-mm-Miniklinke ist ebenfalls an Bord.

Bei Mix Pre-Recocer lassen sich zudem als USB-Interface nutzen, wobei sie gleichzeitig auf SD-Karte aufzeichnen. Als USB-Anschlüsse stehen USB-A sowie USB-C zur Verfügung. Neben drei respektive vier Drehpotis sind beide Recorder mit einem berührungsempfindlichen Farbbildschirm ausgestattet. Per Bluetooth lassen sich die Recorder mit der Wingman-App von Mobilgeräten fernsteuern. Die Modelle bieten zwei Bedienmodi: Der Basic Mode genügt für einfache Stereoaufnahmen, der Advanced Mode bietet erfahreneren Nutzern Zugriff auf weitere Parameter wie Routing. Stereolink, Kopfhörer-Einstellungen, Timeocode und weitere. Die Recorder lassen sich ähnlich wie die die Tascam-Modelle DR-70D oder DR-701D per 1/4-Zoll-Gewinde unten an einer Kamera befestigen. Beide Recorder sollen in einer Preisklasse unter 1.000 Euro liegen.

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Autor

Jan Fleischmann

Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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