DJI Spark: Bilderstrecke von Drohnen-Vorstellung in Frankfurt

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DJI Spark in Action: DJI, chinesischer Weltmarktführer von Multikoptern und Luftaufnahmen, lud zum Firmensitz nach Frankfurt um die neue Drohne Spark vorzuführen. Etwa 15 angereiste Tech-Journalisten und Blogger konnten die Flugeigenschaften der Drohne ausprobieren.

Fliegen ohne Fernbedienung, einfach nur per Gestensteuerung: Die Idee hinter der DJI Spark ist, eine Drohne im Alltag zu etablieren. Die DJI Spark bietet dafür beste Voraussetzungen: Sie ist eine besonders kompakte Drohne, die mit eingeklappten Rotorenarmen beinahe in eine Jackentasche passt. Überdies verspricht sie eine kinderleichte Steuerung – indem sie die Gesten des Drohnenpiloten am Boden per Infrarotsensor auswertet. Dabei kann sie sowohl Abstand halten, in einem bestimmten Abstand folgen und buchstäblich per Wink wieder zum Piloten zurückkehren.

Gestensteuerung: Die Drohne verharrt wie ein Insekt vor der Hand des Piloten.

DJI Spark: Flug nach Handzeichen

Der Gestenmodus, vom Hersteller Palm-Modus genannt, wird beim Start aus der Hand aktiviert. Dabei hält der Pilot die Drohne in der Hand und drückt zweimal rasch auf einen Knopf an der Rückseite der Drohne. Sodann versucht deren Bordkamera, das menschliche Wesen vor sich als solches zu erkennen, und sobald der Flugkapitän an seiner Hand einen leichten Zug der Drohne verspürt, lässt er die Drohne los. Sie erhebt sich und verharrt zunächst in kurzem Abstand zum Piloten. Dabei reagiert ihr Infrarot-Sensor auf eine emporgehobene, flache Hand und lässt sich davon leiten. Selbst die Fotofunktion lässt sich per Handzeichen auslösen.

Die kompakte DJI Spark ist in fünf Gehäusefarben erhältlich.

Die Unterseite der Rotorenhalterungen sind mit farbigen LEDs bestückt. Über die Farbcodes Grün, Rot und Gelb signalisiert die Drohne verschiedene Betriebszustände: Hat sie den Piloten und dessen Handsteuerung erkannt, leuchten alle Lampen grün. Bei roter Farbe muss der Kontakt erneut hergestellt werden oder die Drohne ist zur Landung bereit. Im Gestenmodus landet die Drohne dann wieder in der Hand, wenn diese im entsprechenden Betriebszustand unter die fliegende Drohne gestreckt wird.

André Becker, Product Marketing Manager Europe, bei der Vorführung der Drohne in der Lobby des Firmengebäudes in Frankfurt.

An der Deutschland-Niederlassung von DJI in Frankfurt demonstrierte ein Team um André Becker, Product Marketing Manager Europe bei DJI, die Flugfähigkeiten der Spark. Die gehen weit über die Gestensteuerung hinaus. Das Modell lässt sich ebenso per App am Smartphone steuern, wobei eine Reichweite von mehreren hundert Metern möglich ist – je nach örtlich vorhandenen Störungen des Funkspektrums. Dabei arbeitet die Spark mit beiden WLAN-Frequenzbereichen von 2,4 GHz und 5 GHz, wobei die niedrigere Frequenz üblicherweise eine größere Reichweite überbrückt.

Farbleuchten an der Unterseite der vier Rotorenhalterungen signalisieren verschiedene Betriebszustände.

Die Spark beherrscht moderne Drohnen-Steuerungstechniken wie eine automatische Hindernis-Erkennung und das automatische Umfliegen von Hindernissen (Obstacle Avoidance). Sie ermittelt ihre Position zuverlässig über GPS- und GLONASS-Satellitennavigationssysteme, wodurch sie von selbst zu ihrem Startpunkt zurückfindet. Darüber hinaus beherrscht die Spark mehrere automatische Flugmanöver, die beliebte Aufnahmen erleichtern. Im Active Track-Modus folgt die Drohne dem Piloten am Boden beispielsweise in einem bestimmten Abstand.

DJI VR-Headset Goggles liefert ziemlich coole Live-Videos eines Drohnenflugs.

DJI Goggels: VR-Headset vom Drohnenspezialisten

Zudem zeigte DJI das VR-Headset Goggles, mit dem sich Live-Videobilder von DJI-Drohnen empfangen lassen. Mit Kopfbewegungen kann der Goggles-Träger auch die Kamera an der Drohne steuern. DJI führte die Goggles mit der ebenfalls erst kürzlich erschienenen Drohne Mavic vor, bis zum Start der deutlich kompakteren Spark die Einstiegsdrohne von DJI. Bei der Demonstration mutete die Mavic im Vergleich zur Spark wie ein professionelles Fluggerät an. Sie ist deutlich größer und im Sportmodus mit einer rasanten Geschwindigkeit unterwegs. Dadurch konnte sie spannende Bilder auf die Goggles liefern, die eine durchaus ansprechende Bildqualität zeigte. Die Auflösung erschien höher als die vieler VR-Headsets, die ein Smartphone als Bildschirm verwenden.

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Autor

Jan Fleischmann

Recording, Musikproduktion und Schlagzeug zählen ebenso zu meinen Interessen wie Medientechnik und Broadcast. Nach Stationen bei Tonstudio Zuckerfabrik, R&P Showtechnik & Veranstaltungsservice, SWR, WDR und Axel Springer arbeite ich als freiberuflicher Technikjournalist und Medieningenieur. Dabei biete ich Fachartikel, Produktbeschreibungen und Content-Marketing für Verlage und Unternehmen.

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