techmagazin http://tech-magazin.de Musik, Medien & Technik Wed, 23 May 2018 07:22:27 +0100 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 http://tech-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-techMagazin_g2-150x150.jpg techmagazin http://tech-magazin.de 32 32 112303442 DPA d:vice MMA-A: Top-Aufnahmen per iPhone http://tech-magazin.de/2018/01/dpa-dvice-mma-a-top-aufnahmen-per-iphone/ Wed, 17 Jan 2018 15:48:28 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11225 DPA-Mikrofone werden von Tonmeistern für feinste Qualität geschätzt. Das d:vice MMA-A-Interface der dänischen Klangtüftler ermöglicht Aufnahmen mit DPA-Qualität auf iOS-Mobilgeräte, Macs oder PCs. Erst 2017 feierte DPA – das Kürzel steht für Danish Pro Audio – seinen 25. Geburtstag. Schließlich brachten die dänischen Schallwandler-Spezialisten 1982 ihre ersten Produkte auf den Markt. Für die Kapseln griffen [...]

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DPA-Mikrofone werden von Tonmeistern für feinste Qualität geschätzt. Das d:vice MMA-A-Interface der dänischen Klangtüftler ermöglicht Aufnahmen mit DPA-Qualität auf iOS-Mobilgeräte, Macs oder PCs.

Erst 2017 feierte DPA – das Kürzel steht für Danish Pro Audio – seinen 25. Geburtstag. Schließlich brachten die dänischen Schallwandler-Spezialisten 1982 ihre ersten Produkte auf den Markt. Für die Kapseln griffen sie auf die bewährte Messmikrofon-Technologe von Bruel & Kjaer zurück, bei dem etwa DPA-Mitgründer Ole Brøsted Sørensen arbeitete. Die Messmikrofone von B&K sind für kerzengerade Frequenzgänge bekannt.

In letzten 25 Jahren hat sich einiges getan – gerade in der Medien- und Recording-Branche. Mobile Journalisten nutzen mittlerweile gerne Mobilgeräte, um Beiträge sowohl für Online, Radio und TV rasch vor Ort zu produzieren und zu veröffentlichen. Folgerichtig stellte DPA pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum das d:vice MMA-A vor. Das 5,6 cm durchmessende kreisrunde Interface lässt sich sowohl mit Apple iOS-Mobilgeräten wie mit Mac oder Windows-PCs verwenden. Die passenden Kabel für Lightning- und USB-Anschluss liegen bei.

Interface und Mikrofon-Kits

Das Interface alleine ist für rund 500 Euro erhältlich. Zwei Micro-Dot-Anschlüsse ermöglichen den direkten Anschluss der dpa d:screet-Miniatur- bzw. Lavaliermikrofone, die anspruchsvolle Filmtonmeister schätzen. Mit dem separat erhältlichen Aktivkabel MMP-G lassen sich zudem die Kapseln der d:dicate-Kondensator-Mikrofone anschließen, beispielsweise für Musikproduktionen. Mikrofone anderer Hersteller lassen sich wegen der DPA-eigenen Micro-Dot-Anschlüsse nicht ohne weiteres verwenden.

DPA d:vice MMA-A

Das Double Lavalier Kit kommt im praktischen Täschchen.

Das MMA-A-Interface ist in Kits mit verschiedenen Mikrofonen und Headsets erhältlich. Das d:vice Double Lavalier Kit umfasst zwei d:screet 4060 Lavaliermikrofone – laut DPA zwei ausgewählte Exemplare, möglicherweise also mit einem ähnlichem Frequenzgang. Die Ansteckmikrofone mit Kugelrichtcharakteristik eignen sich laut DPA sowohl für hochwertige Sprach- wie Atmoaufnahmen. Das Doppelpack lässt sich sowohl für Dual-Mono oder Summen-Recording nutzen – etwa bei zwei Gesprächspartnern in einer Interview-Situation – wie für Stereoaufnahmen. Das Kit ist mit 1.240 Euro inklusive MwSt. kein Schnäppchen, doch DPA-Qualität hat nun mal ihren Preis. Der hiesige Vertrieb Mega Audio sandte mir Exemplar zu Probe. Wie klappten damit die Aufnahmen?

 d:vice App und iOS

Die kostenlose DPA d:vice-App ermöglicht die Bedienung des MMA-A-Interfaces an einem iOS-Mobilgerät. Kompatibel sind laut DPA iPhones ab dem Modell 5 und verschiedene iPads, etwa ab dem aktuellen iPad Mini 4. Der Betrieb mit einem iPad mini 3 klappte ebenso ohne Problem. Außerdem fordert die App eine iOS-Version 10 oder eine neuere Variante.

DPA d:vice MMA-A

Mittels der d:vice-App klappt die Steuerung.

Zum Anschluss des d:vice-Lightning-Steckers musste ich den Bumper meines iPhones entfernen. Der etwas breite Stecker ließ sich sonst nicht vollständig in die Buchse einstecken, die App erkannte das Interface somit nicht. Bei korrektem Sitz des Steckers erscheint der Hinweis „d:vice connected“ unten im App-Fenster. Sobald ein Mikrofon an einer der beiden Micro-Dot-Buchsen angeschlossen wird, leuchtet Mono unter den Modus-Wahlfeldern weiß auf, und der obere Pegelregler signalisiert seine Betriebsbereitschaft.

Die Pegelanzeige blieb auf dem iPhone jedoch schwarz und zeigte keinerlei Reaktion. Die Ursache scheint die neue iOS 11-Version zu sein. Denn bei der Gegenprobe auf einem iPad mini 3 mit iOS 10.3.3 erwachte die Pegelanzeige. Ein DPA-Mitarbeiter bekräftigte jedoch auf Nachfrage, das d:vice MMA funktioniere mit der aktuellen iOS-Version. Ob es an der Firmware-Version des Testmusters gelegen hat, ist unklar.

Aufnahmemodi

Die App konzentriert sich auf die Grundeinstellungen des MMA-A-Interfaces. Dies sind zum einen die vier Aufnahmemodi Mono, Sum, Stereo oder Dual. Ist nur ein Mikrofon angeschlossen, leuchtet allein Mono weiß. Das Audiosignal wird gleichermaßen auf die Spuren 1 und 2 gemischt. Sobald ein zweites Mikrofon angestöpselt wird, lassen sich die Modi Sum, Stereo oder Dual auswählen. Während bei Dual die Signale beider Mikrofone getrennt auf den Spuren 1 und 2 landen, werden sie mit Sum aufsummiert auf denbeiden Spuren aufgenommen. Im Stereo-Modus lassen sich die Pegel beider angeschlossenen Mikrofone folgerichtig nur gemeinsam justieren. Die Schallquellen landen entsprechend ihrer Position und der Mikrofon-Aufstellung in der Stereosumme.

Der Aufnahmegel lässt sich mittels zweier großzügig dimensionierten virtuellen Schiebereglern einstellen. Rechts daneben befinden sich zwei Buttons, mit denen sich wahlweise Hochpass-Filter beziehungsweise Tiefensperren zuschalten lassen. Diese setzen laut Hersteller bei 80 Hz ein (also -3 dB bei 80 Hz) und blenden mit Filtern 2. Ordnung (-12 dB je Oktave) tieffrequente Störungen wie Brummen, Gemurmel oder auch leichten Körperschall konsequent aus.

Monitoring

Mithören bei der Aufnahme hilft ungemein, Störungen rechtzeitig zu erkennen. Für das Monitoring setzt das d:vice MMA-A auf die Kopfhörer-Buchse des jeweiligen Geräts. Problematisch wird das ab dem iPhone 7, bei dem Apple die Miniklinken-Buchse gestrichen hat: Hier lässt sich kein Kopfhörer anschließen. Das d:vice MMA-A dient allein A/D-Wandler – ein Kopfhöreranschluss entfällt daher. Das Monitoring lässt sich per Fingerzeig auf den Button „Monitor“ aktivieren. Was nur gelingt, wenn auch ein Kopfhörer angestöpselt ist.

Achtung Aufnahme!

Die d:vice-App dient nur für die Grundeinstellungen, ermöglicht aber keine Aufnahme. Hierfür muss der Multimedia-Journalist weitere Apps installieren: Für reine Audioaufnahmen ist die Metarecoder-App von Apogee geeignet, die ebenso mit Apogee-iOS-Mikrofonen wie mit verschiedenen Sennheiser-Produkten zusammenarbeitet. Ebenso erkennt die Metarecorder App das DPA d:vice MMA-A. Kostenfrei erlaubt der Metarecorder jedoch nur maximal 60 Sekunden lange Aufnahmen. Für längere Aufnahmen wird eine Gebühr von 5,49 Euro fällig. Bei Filmern und Multimedia-Journalisten ist die Filmic Pro-App beliebt. Diese lässt sich von vornerein nur gegen Zahlung von rund 17 Euro installieren.

DPA d:vice MMA-A

Aufnahmen gelingen beispielsweise mit der Metarecorder App.

Die technischen Daten, die DPA auf seiner Webseite veröffentlicht, sprechen für die Qualität des d:vice: 114 dB Dynamic des Wandlers alleine, das d:screet 4060-Mikrofon bietet gute 100 dB Dynamik und verträgt einen maximalen Schalldruckpegel von 134 dB. Entsprechend belegten auch einige Test-Sprachaufnahmen eine ausgezeichnete Sprachqualität mit druckvollen Bässen. Für Aufnahmen auf einem iOS-Gerät derzeit sicher eine der hochwertigsten Lösungen. Natürlich ist auf Aufnahmen, etwa in einem Wohnzimmer, auch ein Raumanteil hörbar, dies lässt sich schwerlich vermeiden.

Fazit

Das DPA d:vice MMA-A ermöglicht hochwertige Aufnahmen mit iOS-Mobilgeräten. Die Qualität von Sprachaufnahmen mit dem Ansteckmikrofon d:screet 4060 überzeugte durchweg. Das d:vice MMA-A wollte nicht mit einer aktuellen iOS-11-Version zusammenarbeiten. Doch DPA sicherte zu, dass dies üblicherweise funktionieren sollte. Das d:vice MMA-A dürfte somit anspruchsvolle Multimedia-Journalisten mit dem entsprechenden Budget begeistern.

Weitere Infos auf der Hersteller-Seite.

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Sonosax tritt Sennheiser-Partnerprogramm Ambeo für VR bei http://tech-magazin.de/2017/11/sonosax-tritt-sennheiser-partnerprogramm-ambeo-fuer-vr-bei/ Sun, 19 Nov 2017 11:46:20 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11204 Sonosax trat bereits zur IBC offiziell dem Sennheiser-Partnerprogramm Ambeo für VR bei. Der Sonsosax-Recorder SX-R4+ bekommt dafür ein passendes Firmware-Update und eine 12-Pin-Buchse, um Aufnahmen mit dem Ambisonics-Mikrofon Sennheiser Ambeo VR zu erstellen. Sonosax ist für seine High-End-Field-Recorder bekannt, ebenso wie das benachbarte Schweizer Unternehmen Nagra. Der 16-Spur-Field-Recorder SX-R4+ (rund 5.000 Euro) bekommt nun im [...]

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Sonosax trat bereits zur IBC offiziell dem Sennheiser-Partnerprogramm Ambeo für VR bei. Der Sonsosax-Recorder SX-R4+ bekommt dafür ein passendes Firmware-Update und eine 12-Pin-Buchse, um Aufnahmen mit dem Ambisonics-Mikrofon Sennheiser Ambeo VR zu erstellen.

Sonosax ist für seine High-End-Field-Recorder bekannt, ebenso wie das benachbarte Schweizer Unternehmen Nagra. Der 16-Spur-Field-Recorder SX-R4+ (rund 5.000 Euro) bekommt nun im Zuge des Partnerprogramms ein Update, das 3D-Audioaufnahmen mit dem Sennheiser Ambeo-VR-Mikrofon (1.785 Euro) wesentlich erleichtert.

Eine neue Firmware für den SX-R4+ ermöglicht es, das Ambisonics A-Format direkt in das B-Format zu konvertieren und wahlweise sowohl das A- und B-Format oder nur das B-Format aufzuzeichnen. Dabei unterstützt der Recorder sowohl den sogenannten Ambix- und Fuma-Modus.

Während das A-Format die vier direkten Signale des Ambisonics-Mikrofons umfasst, ist das B-Format bereits deren erste sogenannte Ableitung, eine Umwandlung in die Signale W, X, Y und Z. Diese ermöglichen dann eine Mischung mit den Richtungsinformationen für alle drei Raumachsen.

Sonsax RX-R4+: optionale 12-Pin-Buchse

Der SX-R4+-Recorder lässt sich zudem optional mit einer 12-Pin-Buchse bestücken. Daran kann das Ambeo VR Mic über ein einziges Kabel angeschlossen werden, ohne das sonst notwendige 12-Pin- auf viermal XLR-Splitkabel. Für den Betrieb des Ambeo VR Mics ist zudem eine Phantomspeisung für alle vier Mikrofonkapseln des Ambisonics-Mikrofons erforderlich, was der SX-R4+ beherrscht.

Optional lässt sich der Sonosax SX-R4+-Recorder auch mit einer AVB-Karte bestücken (Audio Video Bridging), wodurch sich die Audiosignale direkt via Netzwerk auf einen Apple Mac übermitteln lassen (AoIP). Daneben bietet Sonosax auch entsprechende Dante– und Ravenna-Karten.

Sennheiser Ambeo für VR-Partnerprogramm

Die Umwandlung vom Ambisonics-A- in das B-Format kann auch nachträglich in einer DAW-Software erfolgen, etwa mittels des Sennheiser Ambeo-VR-Plugins. Das Partnerprogramm Ambeo für VR ermöglicht es den Herstellern von Fieldrecordern, die Umwandlung direkt in deren Geräten vorzunehmen. Bislang sind aus dem Audiobereich beispielsweise Unternehmen wie Zoom oder Aaton Digital beigetreten, daneben auch Kamera- und Video-Software-Hersteller wie Orah.

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Apogee Mic Plus: neues USB-Mikrofon für iOS, Mac und PC http://tech-magazin.de/2017/11/apogee-mic-plus-neues-usb-mikrofon-fuer-ios-mac-und-pc/ http://tech-magazin.de/2017/11/apogee-mic-plus-neues-usb-mikrofon-fuer-ios-mac-und-pc/#comments Thu, 16 Nov 2017 10:51:39 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11184 Der US-amerikanische Wandlerspezialist Apogee kündigt Mic Plus an: Das USB-Mikrofon empfiehlt sich für hochwertige Aufnahmen mit iPad, iPhone, Mac oder PC. Die Wandlertechnologie Pure Digital verspricht dabei eine Auflösung bis zu 24 Bit / 96 kHz sowie latenzfreies Monitoring. Sprach- und Musikaufnahmen auf iOS- und anderen Mobilgeräten sind gleichermaßen bei Musikern wie mobilen Journalisten beliebt. [...]

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Der US-amerikanische Wandlerspezialist Apogee kündigt Mic Plus an: Das USB-Mikrofon empfiehlt sich für hochwertige Aufnahmen mit iPad, iPhone, Mac oder PC. Die Wandlertechnologie Pure Digital verspricht dabei eine Auflösung bis zu 24 Bit / 96 kHz sowie latenzfreies Monitoring.

Sprach- und Musikaufnahmen auf iOS- und anderen Mobilgeräten sind gleichermaßen bei Musikern wie mobilen Journalisten beliebt. Apogee, bekannt für hochwertige AD/DA-Wandler, war früh auf diesem Terrain unterwegs, stellte seine Mic-Produkte erstmals 2011 vor. Zudem fertigt Apogee beispielsweise auch für Sennheiser Ansteck-, Hand– und Richtrohr-Mikrofone die passenden Wandler für iOS-Mobilgeräte.

Das Mic Plus arbeitet mit einer Kondensatorkapsel mit Nierencharakteristik (Cardoid). Das empfindliche Mikrofon soll sich ebenso für Sprach- wie für Musikaufnahmen eignen. Der Pegel lässt sich direkt am Mikrofon einstellen. Dabei soll der große Dynamikumfang ausreichen, um auch hohe Schalldruckpegel, etwa von einem akustischen Schlagzeug, unverzerrt aufzunehmen.

Apogee-MiC-Plus

Apogee Mic Plus: einfach anzuschließen

Das Mic Plus lässt sich mittels seiner USB-Buchse und drei beiliegenden Adapterkabeln unkompliziert mit iOS-, PC- oder Macs verbinden. Dafür legt Apogee drei entsprechende Adapterkabel für Lightning (iOS), USB-C (Mac, PC) und USB-A (Mac, PC) bei. Mikrofonverstärker und AD-Wandler sind ebenso im Mikrofongehäuse untergebracht, wie ein DA-Wandler samt Verstärker für die 3,5-mm-Kopfhörerbuchse.

Damit verspricht das Apogee Mic Plus zugleich ein latenzfreies Monitoring. Mittels eines Blend-Reglers lässt sich zugleich das Lautstärkerverhältnis des Mikrofonsignals und der bereits aufgenommenen Audiospuren in der Software justieren. Der Kopfhörerverstärker soll dabei genügend Reserven selbst für laute Umgebungen bereithalten. Das Mic Pus eignet sich damit sowohl für Musikaufnamen, Sprachproduktionen wie Podcasts und Interviews, oder Videoaufnahmen und Live-Streaming. Wer noch passende Geschenke für Musiker sucht: Das Apogee Mic Plus soll rechtzeitg zu Weihnachten erhältlich sein und 269 Euro kosten (inkl. MwSt.).

Apogee-MiC-Plus

Apogee Mic Pus Systemanforderungen und Specs:

  • macOS 10.9 oder höher
  • Computer: Mac mit einem Intel-Prozessor
  • Speicher: Min. 2 GB RAM
  • Anschluss/Stromversorgung: USB-Port am Computer
  • Windows 10
  • Computer: Windows PC mit Intel/AMD x86-64 Prozessor
  • Speicher: Min. 4 GB RAM
  • Anschluss/Stromversorgung: USB-Port am Computer
  • iOS 9 oder höher
  • Anschluss: Lightning
  • Stromversorgung: Über iOS-Gerät
  • Entwickelt für den Einsatz mit: iPhone 7 Plus, iPhone 7, iPhone SE, iPhone 6s Plus, iPhone 6s, iPhone 6 Plus, iPhone 6, iPhone 5s, iPhone 5c, iPhone 5, iPad Pro 10,5 Zoll, iPad Pro 12,9 Zoll (2. Generation), iPad Pro 9,7 Zoll, iPad Pro 12,9 Zoll (1. Generation), iPad Air 2, iPad Air, iPad (5. Generation), iPad (4. Generation), iPad mini 4, iPad mini 3, iPad mini 2, iPad mini, iPod touch (6. Generation), iPad touch (5. Generation)

Technische Spezifikationen

  • Anschlusstyp Eingang: Micro USB
  • Anschlüsse: Lightning, USB (Typ C), USB (Typ A)
  • Länge: 124 mm
  • Breite: 38 mm
  • Tiefe: 38 mm
  • Gewicht: 0,2 kg
  • Bei 0 dB Gain:
  • Max. Schalldruckpegel: 130 dB (1% THD bei 1 kHz)
  • Empfindlichkeit: -36 dBfs (94 dB SPL bei 1 kHz)
  • Geräuschpegel: -108 dBfs (A-gew.) bei 1 kHz
  • Max. Gain für Vorverstärker: 46 dB

Lieferumfang

  • MiC+
  • USB-A-Kabel (1 m)
  • USB-C-Kabel (1 m)
  • Lightning-Kabel (1 m)
  • Dreibeinstativ
  • Adapter für Mikrofonstativ

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Akamai: Streaming so schnell wie Broadcast http://tech-magazin.de/2017/11/akamai-streaming-so-schnell-wie-broadcast/ Fri, 10 Nov 2017 15:01:56 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11159 Content Delivery Networks (CDN) wie Akamai und Limelight befördern Live- und On-Demand-Inhalte via Internet zum Zuschauer, nutzen dafür jedoch eigene Server-Infrastrukturen. Das ehrgeizige Ziel der CDNs: Sie wollen so schnell und zuverlässig wie klassisches Broadcast werden. Live-Streaming per Internet wird sowohl von jungen, innovativen Online-Anbietern wie klassischen TV-Sendern genutzt. Seien es Special-Interest-Online-Kanäle, ergänzende Kamera-Perspektiven bei [...]

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Content Delivery Networks (CDN) wie Akamai und Limelight befördern Live- und On-Demand-Inhalte via Internet zum Zuschauer, nutzen dafür jedoch eigene Server-Infrastrukturen. Das ehrgeizige Ziel der CDNs: Sie wollen so schnell und zuverlässig wie klassisches Broadcast werden.

Live-Streaming per Internet wird sowohl von jungen, innovativen Online-Anbietern wie klassischen TV-Sendern genutzt. Seien es Special-Interest-Online-Kanäle, ergänzende Kamera-Perspektiven bei großen Sportveranstaltungen oder Sendungen, die im linearen TV-Programm keinen Platz mehr finden. Doch wenn es daran geht, große Sport- oder Kulturevents an tausende Zuschauer live zu übertragen, stößt die Punkt-zu-Punkt- oder Punkt-zu-Multipunkt-Technik des IP-basierten Internets zuweilen an ihre Grenzen. Aktuell wurde das bei der Bundesliga-Live-Übertragung von Eurosport erkennbar. Wenn die Zuschauerzahlen von Live-Video in die Millionen gehen, spielt das traditionelle Broadcast per Satellit, Kabel oder Antenne seine Vorteile in punkto Latenz und Zuverlässigkeit aus.

Das US-amerikanische Unternehmen Akamai gilt als weltweit größtes CDN gemessen am Datenvolumen, das es über seine Infrastrukturen befördert. Der ebenfalls US-amerikanische Anbieter Limelight ist einer der größten Mitbewerber. Beide Unternehmen haben große TV-Sender als Kunden und zeigten auf der Broadcastmesse IBC ihre neuesten Technologien. Das Ziel der CDNs: Sie möchten sich als echte Alternative zum klassischen Broadcast etablieren und dafür ihre Streaming-Technik etwa mit geringerer Latenz entscheidend verbessern.

Akamai: Media Services Live

Auf seinem IBC-Stand zeigte Akamai verschiedene Live-Streams, die die verbesserte Qualität und niedrigere Latenz der Streams unterstreichen sollten. Mit Joachim Hengge, Senior Manager Media Services bei Akamai in München, konnte ich mich auf der IBC unterhalten. Ziel von Akamai sei es, Online-Video genauso gut und zuverlässig wie traditionelles Fernsehen zu übertragen. Die Zuschauer hätten sich an die gute Qualität und Zuverlässigkeit von Broadcast gewöhnt: „Man schaltet ein, und es funktioniert einfach“, so Hengge. Das vom Web-Streaming bekannte sogenannte Re-Buffering, das sich oftmals in Form eines Uhrsymbols auf dem Bildschirm bemerkbar macht, gibt es bei traditionellem Fernsehen schlicht nicht.

Akamai IBC

Akamai demonstrierte auf der IBC die Streaming-Latenz im direkten Vergleich zu Broadcast.

Die Zuschauer sollten jedoch idealerweise gar nicht merken, ob sie Online-Video oder klassisches Fernsehen anschauen. Dies sei der Anspruch von Akamai. Dafür bietet Akamai das Produkt Media Services Live, das am Stand im Vergleich zu einer Satellitenübertragung vorgeführt wurde. Die Encoder würden dafür direkt beim Broadcaster platziert, in diesem Fall beim WDR. Erst dadurch, dass das Signal encodiert wird, bevor es den Sender auf den klassischen Übertragungswegen verlässt, könne man mit dem Satellitensignal konkurrieren. Je früher der Encoder in der Kette sitze, desto eher könnten Live-Streams mit klassischem Fernsehen gleichziehen. Die Encoder bereiten den Stream beispielsweise im HLS-Protokoll auf –  HTTP Live Streaming ist das Streaming-Protokoll für Apple iOS-Geräte.

Streaming mit nur einer Sekunde Latenz

Dadurch ließe sich eine Latenz von vier bis sechs Sekunden erreichen – Glas zu Glas. Ein erstaunlich guter Wert. Denn Live-Streams laufen sonst oftmals 40 bis 60 Sekunden hinter der Broadcast-Übertragung. Auch die Länge der Chunks, die einzelnen Datenpakete im Video-Stream, wird für eine geringere Latenz verkürzt. Doch dies bedeute zugleich weniger Raum für Fehler, erläuterte Hengge. Dafür hätte Akamai ein sogenanntes selbstheilendes Netzwerk eingerichtet. Der Eintrittspunkt in das Akamai-Netzwerk würde bei einem Fehler nahtlos zu einem weiteren, redundanten Eintrittspunkt umgeschaltet, falls ein Fehler auftrete.

Bei der Stand-Demonstration war der Stream gegenüber dem Satellitensignal nur um eine Sekunde verzögert, sogar gut eine Sekunde schneller als das TV-Kabelsignal und – so schätzte Hengge, da es am Stand nicht aufgebaut war – etwa zwei Sekunden vor dem DVB-T-Empfang. Den Satelliten zu unterbieten sei natürlich schwierig, da die Übertragung sehr direkt vom Sender über den geostationären Satellit bis zum Zuschauer erfolgt. Doch mit den beiden anderen Übertragungswegen kann Akamai offenbar mithalten.

Diese geringe Latenz sei für Akamai gerade für Sportveranstaltungen wesentlich. Die große Herausforderung dabei sei, dass es nicht nur am Stand funktioniere, sondern auch bei Millionen von Zuschauern. Da Akamai viele Broadcaster als Kunden habe, sei die geringe Latenz gerade mit Blick auf die Fußball-WM 2018 äußerst wichtig. Schließlich sollten die Streaming-Zuschauer nicht Sekunden später jubeln, als die Fernsehzuschauer nebenan. Dies hätte Akamai nun auch für große Live-Übertragungen erreicht: „Wir können mit Broadcast konkurrieren“, so Hengge. Die geringe Latenz ermögliche auch neue Präsentationsformen – etwa den vielbeschworenen Second Screen parallel zum großen TV-Bildschirm einzusetzen oder Social-TV-Anwendungen synchron zum TV-Signal.

Grenzen des Live-Streamings

Dennoch: Ein großes Live-TV-Event kann gut 20 Millionen Zuschauer haben – sei es der Tatort am Sonntag oder eben Sportübertragungen. Eine Dimension, die Streaming rasch an die Grenzen bringt. Zwar hätte Akamai mehr als 200.000 Server weltweit verteilt, so Hengge. Akamai arbeitet nicht mit einem zentralen Datencenter, sondern verteilt seine Server bei den Network-Providern – möglichst nah an den Endkunden. Akamai könne aber nicht in drei Jahren 600.000 Server aufbauen. Vielmehr setze man auf neue Technologien: Satt TCP (Transmission Control Protocol) wolle man vermehrt UDP (User Datagram Protocol) nutzen, wie es bei Video-Streaming per RTP oder RMTP in der Regel auch üblich ist.

Zudem möchte Akamai künftig Peer-to-Peer-Techniken (P2P) einsetzen – also die Computer von Zuschauern dafür zu verwenden, den Live-Stream an andere Zuschauer in der Nähe, die gerade das gleiche Programm empfangen, weiter zu verbreiten. Insgesamt verfolge Akamai also verschiedene Strategien, um auch große Zuschauerzahlen erfolgreich zu bewältigen.

Akamai IBC

Akamai Qualitäts-Demonstration auf der IBC.

Streaming versus Broadcast

Das Problem des Streamings bleibt, dass der Datenverkehr mit der Zahl der Zuschauer wächst. Anders als Broadcast, das mit seinem Gießkannenprinzip (one to many) mit einer fixen Datenrate eben eine beliebig große Zahl an Zuschauern versorgt. Im Vorfeld der IBC hatte Akamai auf seiner Plattform einen absoluten Traffic-Rekord verbucht: 60 Terabit pro Sekunde. Der tägliche Schnitt bewege sich zwischen 35 und 40 Terabit pro Sekunde, erklärte Hengge. Damit unterstreicht Akamai die Skalierungsfähigkeit seiner Plattform. Der CDN-Dienstleister könne gut fünf Prozent auf seine tägliche Kapazität draufsatteln, ohne dass Probleme bei der Bildqualität und Ausfallsicherheit erkennbar würden. Denn letztlich, so Hengge, ließe sich die Serverkapazität nicht so schnell erweitern, die der Datenverkehr wachse.

Die hohe Kapazität der Akamai-Plattform soll es in Verbindung mit UDP- und Peer-to-Peer-Techniken ermöglichen, weiter steigende Streaming-Zuschauerzahlen zu bewältigen, ohne die Serverkapazitäten aufzustocken. Da der Datenverkehr exponentiell wachse, ließen sich die Server nicht entsprechend erweitern.

Limelight: Mitbewerber verfolgt ähnliche Strategien

Auch der wohl zweitgrößte Streaming-Dienstleister Limelight nutzte die IBC, um sein Portfolio vorzustellen. Als große Kunden konnten Steve Miller Jones, Senior Director Product Management, und Andrew Gray, Marketing Director EMEA, beispielsweise Sky und BBC in Großbritannien aufzählen. Während Akamai seinen Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts in unmittelbarer Nähe des berühmten MIT unterhält (Massachusetts Institute of Technology), an dem das Internet maßgeblich entwickelt wurde, befindet sich der Firmensitz von Limelight in Tempe, Arizona.

Die unterschiedliche Größe der beiden CDN-Platzhirsche verdeutlichte der maximale Datenverkehr von Limelight: Gray und Jones berichteten einen Traffic-Rekord von 25 Terabit pro Sekunde. Um die Latenz zu verkürzen, verfolgt Limelight ähnliche Strategien wie Akamai: Die Größe der sogenannten Chunks, also der Datenpakete in den HLS-Streams, würden verkürzt. Parallel – also für andere Endgeräte – setze man auf das MPEG-DASH-Streaming-Protokoll, dessen Datenrate sich adaptiv an die verfügbare Bandbreite anpasst. Damit erreiche Limelight Latenzen von gut vier bis sechs Sekunden, der Spitzenwert läge bei einer Latenz von zwei Sekunden. Wie bei Akamai erstaunliche Werte, mit denen die Verbreitungsnetzwerke (CDN) durchaus auf Augenhöhe mit traditioneller Broadcast-Übertragung spielen. Doch die enormen Zuschauerzahlen von Großereignissen werden vorerst eine Herausforderung für die CDN-Netzwerke bleiben.

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Zattoo startet Online-Recording http://tech-magazin.de/2017/11/zattoo-startet-online-recording/ Fri, 03 Nov 2017 09:05:50 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11145 Zattoo, Streaming-Pionier mit Hauptsitz in der Schweiz, bietet seinen Premium-Kunden ab sofort die Möglichkeit, bis zu 30 einzelne Sendungen von 50 TV-Sendern online zu speichern – ganz ohne Videorecorder. Zattoo streamt öffentliche-rechtliche und private TV-Sender über das Internet. Der Abruf von 81 TV-Sendern klappt gratis nach einer Anmeldung mit E-Mail-Adresse. Weitere private TV-Sender erhalten Premium-Kunden [...]

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Zattoo, Streaming-Pionier mit Hauptsitz in der Schweiz, bietet seinen Premium-Kunden ab sofort die Möglichkeit, bis zu 30 einzelne Sendungen von 50 TV-Sendern online zu speichern – ganz ohne Videorecorder.

Zattoo streamt öffentliche-rechtliche und private TV-Sender über das Internet. Der Abruf von 81 TV-Sendern klappt gratis nach einer Anmeldung mit E-Mail-Adresse. Weitere private TV-Sender erhalten Premium-Kunden gegen eine monatliche Gebühr von rund zehn Euro. Der Empfang gelingt beispielsweise per Web-Browser, Apps für iOS und Android, mit Samsung und Android Smart-TV-Geräten, Amazon Fire TV, Microsoft Xbox oder der Apple TV-Box. Bereits im Frühjahr startete Zattoo eine sogenannte Restart-Funktion, mit der sich bereits begonnene Sendungen von Beginn anschauen lassen.

Nun können Zattoo Premium-Kunden auf allen geeigneten Geräten und jederzeit ihre Lieblingssendungen aufnehmen und abspielen. Ein Klick auf den entsprechenden Eintrag im elektronischen Programmführer genügt. Die Funktion steht zum Start für über 50 TV-Sender zur Verfügung, darunter die großen Sendergruppen ARD und ZDF sowie Viacom und Sport1. Weitere Sender sollen in den nächsten Wochen folgen, verspricht Zattoo. Die Premium-Abonnenten erhalten einen Speicherplatz für 30 Sendungen.

Online-Aufnahme – etwa der Tonight-Show mit Jimmy Fallon.

Online-Aufnahmen bei Zattoo: flexibel

Aufnahmen können in jeder Zattoo-App programmiert und angeschaut werden. Dies ermöglicht zum Beispiel die Programmierung einer Aufnahme unterwegs auf dem Smartphone, um die Sendung dann im Wohnzimmer abzurufen. Zattoo streicht diese flexible Bedienung als Plus gegenüber anderen Empfangswegen hervor: Eine geräteübergreifende Aufnahme- und Wiedergabefunktion gelingt bei den etablierten Empfangswegen per Satelliten-, Kabel- oder Antenne natürlich nicht ohne clevere Zusatzgeräte. Solche Multiscreen-Funktionalitäten lassen sich vor allem per Streaming gut umsetzen, liegen also quasi in der DNA eines Anbieters wie Zattoo.

Die Online-Aufnahme umfasst eine Serienfunktion. So lassen sich regelmäßige wöchentliche Wiederholungen oder Serienfolgen automatisch aufzeichnen, bis der persönliche Speicherplatz ausgeschöpft ist. Dies soll helfen, keine Lieblingssendung mehr zu verpassen.„Die Aufnahmefunktion ist für uns ein Meilenstein. Mit ihr können wir die Vorteile von TV-Streaming gegenüber klassischen Empfangswegen wie Antenne, Kabel und Satellit weiter ausbauen“, freut sich Jörg Meyer, Chief Officer Content & Consumer bei Zattoo. „Dass Sender die Rechte für Online-Recordings an Streaming Plattformen wie Zattoo lizensieren zeigt, dass TV-Streaming zunehmend an Bedeutung in der Distributionsstrategie der Sender gewinnt.“

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IBC 2017: Lawo, Stage Tec, Broaman, Harman http://tech-magazin.de/2017/10/ibc-2017-lawo-stage-tec-broaman-harman/ Wed, 11 Oct 2017 14:04:15 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11100 Zur IBC 2017 zeigten die Audiohersteller Lawo, Stage Tec, Broaman und Harman Professional ihre neuen Entwicklungen und Produkte. Ein Überblick über einige Audioneuheiten auf der Broadcast-Messe in Amsterdam. Lawo kooperiert mit New Audio Technology Der Rastätter Mischpult-Spezialist Lawo gab zur IBC die Zusammenarbeit mit New Audio Technology bekannt. New Audio Technology, ein Hamburger Audiounternehmen geleitet [...]

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Zur IBC 2017 zeigten die Audiohersteller Lawo, Stage Tec, Broaman und Harman Professional ihre neuen Entwicklungen und Produkte. Ein Überblick über einige Audioneuheiten auf der Broadcast-Messe in Amsterdam.

Lawo kooperiert mit New Audio Technology

Der Rastätter Mischpult-Spezialist Lawo gab zur IBC die Zusammenarbeit mit New Audio Technology bekannt. New Audio Technology, ein Hamburger Audiounternehmen geleitet von Tom Ammermann, hat sich auf die dreidimensionale Kopfhörerwiedergabe, auch binaural genannt, spezialisiert. Mit dem Spatial Audio Designer und der Spatial Sound Card bietet es sowohl Software zum Erstellen von binauralen Mischungen wie zur Wiedergabe beliebiger Audioquellen mit räumlichem Kopfhörerton.

New Audio Technology und Lawo haben nun gemeinsam die „Lawo Immersive Mixing Engine“ (LIME) für die mc²-Pulte entwickelt. LIME ermöglicht das Mischen und Monitoring von 3D- beziehungsweise Immersive-Produktionen auf Lawo-Konsolen. Die Steuerung der 3D-Mixing-Engine erfolgt über die Mischpulte der mc²-Serie. Mittels LIME lassen sich alle wesentlichen 3D- oder Immersive-Audio-Mischungen produzieren.

Lawo_LIME

Lawo LIME Screenhsot.

LIME erlaubt 3D-Audio-Mischungen in Dolby Atmos (7.1.2 und 5.1.4 Bed), Fraunhofer MPEG-H, Auro-3D, DTS:X, NHK 22.2, IMAX 6.0 und 12.0 oder Sennheiser AMBEO 3D Audio. MPEG-H ist das erste Next-Gen-Audio-Verfahren, das als Teil des ATSC 3.0-Standards seit 31. Mai 2017 im Regelbetrieb eines 4K-UHD-Programms in Südkorea ausgestrahlt wird.

Zugleich ermöglicht LIME ein Kopfhörer-Monitoring für 3D-Audio- oder Surroundmischungen. Dazu dient die binaurale Lautsprecher-Virtualisierung Headphone Surround 3D von New Audio Technology. Die Lautsprecher-Virtualisierung wurde bereits für Musik- und Filmproduktionen wie Kraftwerk 3D, Expendables I-III, Frankenstein und Mr & Mrs Smith eingesetzt. In beengten Produktionsumgebungen, in denen ein 3D-Lautsprecher-Setup keinen Platz findet, können sich Toningenieure so mit einem Kopfhörer-Monitoring behelfen.

Stage Tec RIF67

Stage Tec RIF67

Stage Tec RIF67 IP-Audiokarte

Der Berliner Digitalpult-Hersteller Stage Tec stellte auf der IBC seine neue AES67-Karte vor, die RIF67 (Router Interface AES67). Stage Tec kündigte die Karte bei der Vorstellung seines neuen Mischpult-Konzepts Avatus auf der Prolight & Sound im April dieses Jahres an. Für die Entwicklung der RIF67 arbeitete Stage Tec mit dem Digital-Audio-Spezialisten DirectOut zusammen. Die RIF67 ist  das erste Produkt der Kooperation der beiden Audio-Unternehmen.

Helmut Jahne, Geschäftsführer von Stage Tec, freut sich über das rasche Ergebnis: „Mit der Entwicklung der Routerkarte RIF67 folgt Stage Tec den Empfehlungen der standardbasierten AIMS Roadmap mit dem Ziel SMPTE ST 2110.“ Nach Herstellerangaben kann die RIF67 insgesamt bis zu 1024 Audio-Kanäle empfangen und senden. Mit acht RJ45-Buchsen lassen sich vier getrennte IP-Netze je Karte verwalten. Die Karte wird per Web-Interface konfiguriert, die Statusüberwachung erfolgt per Nexus-System. Die RIF67 wird erstmals im neuen, vollständig IP-basierten Ü-Wagen UHD-1 des Schweizer Broadcasters tpc eingesetzt. Die RIF67-Karten sollen im Frühjahr 2018 lieferbar sein.

Broaman Repeat8-Nano

Broaman, Münchner Glasfaser-Netzwerk-Spezialist und zugleich das Schwesterunternehmen von Optocore, stellte auf der IBC den Repeat8-Nano vor. Das Produkt ist ein günstiger 4x 3G-SDI-In auf  Glasfaser-Wandler oder auch Glasfaser auf 4x 3G-SDI-Out-Wandler. Bei beiden Einheiten, dem Repeat8-Nano 4 In und dem Repeat8-Nano 4 Out stehen jeweils zwei Steckplätze für die sogenannten SFPs zur Verfügung (Small Form Factor Pluggable).

Broaman Repeat8-NANO

Broaman Repeat8-NANO auf der IBC 2017.

Jedes SFP bietet einen Twin-Glasfaser-Anschluss, üblicherweise als Lucent Connector ausgeführt. Die SFPs lassen sich wechseln, wodurch sowohl Multi-Mode-Übertragung als auch die Single-Mode-Übertragung über dünnere Fasern möglich sind. Über die viel dünneren Single-Mode-Fasern lassen sich weit höhere Strecken bis zu 100 Kilometer überbrücken. Die Broaman Repeat8-Nano-Wandler sollen auch mit SDI-Glasfaser-Wandlern anderer Hersteller kompatibel sein. Der Preis pro Einheit soll unter 500 Euro netto liegen.

Harman Professional stellt Studer CoreLink-Karte vor

Der US-Audiokonzern Harman stellte die Studer CoreLink-Karte vor. Mittels der CoreLink-Karte, die für PCIe-Steckplätze geeignet ist,  lassen sich handelsübliche Server (sogenannte COTS, Common of the Shelf) mit Studer A-Link-Audioschnittstellen ausstatten.

Die Studer CoreLink-Karte.

Die Studer CoreLink-Karte.

Studer A-Link überträgt per Glasfaser mit einer Bandbreite von insgesamt 3 Gbit/s bis zu 1.536 Audiokanäle. Somit bietet eine CoreLink-Karte rasch mehrere tausend Ein- und Ausgangskanäle. Die Preise der CoreLink-Karte sind gestaffelt je nach der gewünschten Kanalanzahl. Der Kunde erwirbt also die Karte mit einer Lizenz, die eine bestimmte Kanalanzahl umfasst.

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IBC 2017: AJA DNxIV, AJA FS-HDR http://tech-magazin.de/2017/10/ibc-2017-aja-dnxiv-aja-fs-hdr/ Sun, 08 Oct 2017 13:18:33 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11090 Zur IBC brachte AJA einige spannende Produkte: Das DNxIV ist ein Thunderbolt-3-Interface, das gemeinsam mit Avid für den Media Composer zugeschnitten wurde. Der FS-HDR ist ein Converter / Frame-Synchronizer, der Videosignale zwischen verschiedenen HDR- und WCG-Standards wandeln kann. Der kalifornische Hersteller AJA ist bekannt für vielseitige Wandler- und Interface-Lösungen für Broadcast oder Video-Anwendungen. Zur IBC [...]

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Zur IBC brachte AJA einige spannende Produkte: Das DNxIV ist ein Thunderbolt-3-Interface, das gemeinsam mit Avid für den Media Composer zugeschnitten wurde. Der FS-HDR ist ein Converter / Frame-Synchronizer, der Videosignale zwischen verschiedenen HDR- und WCG-Standards wandeln kann.

Der kalifornische Hersteller AJA ist bekannt für vielseitige Wandler- und Interface-Lösungen für Broadcast oder Video-Anwendungen. Zur IBC brachte AJA das DNxIV, eine speziell auf den Avid Media Composer zugeschnittene Version seines Io 4K Plus Thunderbolt-3-Interfaces. Das nach Avid-Vorgaben gefertigte DNxIV ist mit einem zusätzlichen Mikrofon-Anschluss an der Front ausgestattet. Das Thunderbolt-3-Interface bietet vielseitige 4K-Videoein- und -ausgangsoptionen – wie 12G-SDI und HDMI 2.0. Das Interface kann 4K- und UHD-Auflösungen in Echtzeit für ein HD-Monitoring skalieren. Ein zweiter Thunderbolt-3-Anschluss ermöglicht es, weitere Thunderbolt-Geräte anzuschließen.

AJA DNxIV

Das Avid DNxIV Thunderbolt-3-Interface wurde gemeinsam mit AJA entwickelt.

Das kompakte AJA DNxIV dient auch zum Capturing von 4K/UHD-Video für unterwegs. Für 4K-Auflösungen sind 12G-SDI-Ein- und Ausgänge vorhanden. Sie verarbeiten 4K-, UHD-, 2K-, HD- und SD-Signale mit Frameraten bis zu 60p. Dabei akzeptiert das DNxIV 12, 10 oder 8 Bit-Abtastung mit Samplingraten von 4:4:4 und 4:2:2 sowohl von RGB- wie YCrCb-Komponentensignalen. Via SDI-embedded lassen sich 16 Audiosignale zuspielen, per HDMI bis zu 8 Kanäle. Zudem bietet eine DB25-Buchse 4 analoge Audioeingänge und 4 analoge Audioausgänge. Das AJA DNxIV ist abwärtskompatibel zu älteren Thunderbolt-Standards. Das DNxIV soll Mitte Oktober zum Preis von rund 3.000 USD erhältlich sein.

AJA FS-HDR

Zudem demonstrierte AJA am Stand seinen FS-HDR Frame-Synchronizer und Signalkonverter. Die 19-Zoll- 1 HE-Einheit kann von und zu verschiedenen HDR-Standards wandeln. Das FS-HDR beherrscht sowohl ITU-R BT.709 (HD-Produktionsstandard) wie ITU-R BT.2020 (UHD-Produktionsstandard). Eingangsseitig verarbeitet das FS-HDR SDR-Signale für Monitore bis zu 100 Nits Bildschirmhelligkeit, PQ BT.2020 und PQ P3D65 für Monitore bis 1.000 Nits Helligkeit, das von der BBC und NHK entwickelte abwärtskompatible Hybrid Log Gamma BT.2100 sowie Sony SLog-3, ARRI Log C Wide Gamut, Panasonic V-Log oder Canon Log 2.

AJA FS-HDR

Die Anschlüsse des AJA FS-HDR.

Ausgangseitig liefert das FS-HDR wahlweise herkömmlichen SDR-Kontrast nach BT.709, PQ-HDR nach BT.2020 für 1000 Nits Bildschirmhelligkeit oder PQ BT.2020 für 1000 Nits Bildschirmhelligkeit. Am Stand demonstrierte ein AJA-Mitarbeiter die Konversion verschiedener HDR-Quellen in einen anderen HDR-Standard. Allein durch die Wandlung in anderere HDR-Verfahren ließ sich dabei eine feinere Zeichnung und eine brillantere Bildwiedergabe erzielen. Daneben wandelt das FS-HDR zwischen 4K-, UHD-, 2K-, HD- und SD-Signalen buchstäblich hoch und runter. Dafür stehen Quad / Dual 1,5G- und 3G-SDI-Ein- und Ausgänge sowie 12G-SDI zur Verfügung. Außerdem verarbeitet das FS-HDR verschiedenerlei Audiosignale – von SDI embedded über verschiedene DB25-Ein- und Ausgangsoptionen für AES oder analoge Line-Signale. Das AJA FS-HDR soll in Kürze für rund 8.000 Euro netto verfügbar sein.

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beyerdynamic DT 240 Pro – neuer Monitorkopfhörer http://tech-magazin.de/2017/09/beyerdynamic-dt-240-pro-neuer-abhoerkopfhoerer/ Wed, 27 Sep 2017 13:38:46 +0000 http://tech-magazin.de/?p=11070 Der Heilbronner Schallwandler-Spezialist beyerdynamic erweitert mit dem DT 240 Pro sein Sortiment an Monitor-Kopfhörern. Beyerdynamic empfiehlt den kompakt-ohrumschließenden DT 240 Pro gerade für den mobilen Einsatz in lauterer Umgebung. Entgegen der ursprünglichen Meldung handelt es sich um ein geschlossenes Modell mit guter Schallisolierung. Korrektur – Der DT 240 Pro soll sich daher ebenso für EB (Elektronische [...]

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Der Heilbronner Schallwandler-Spezialist beyerdynamic erweitert mit dem DT 240 Pro sein Sortiment an Monitor-Kopfhörern. Beyerdynamic empfiehlt den kompakt-ohrumschließenden DT 240 Pro gerade für den mobilen Einsatz in lauterer Umgebung. Entgegen der ursprünglichen Meldung handelt es sich um ein geschlossenes Modell mit guter Schallisolierung.

Korrektur – Der DT 240 Pro soll sich daher ebenso für EB (Elektronische Berichterstattung), Beschallung oder Bühnenanwendungen eignen, wie für die mobile Nachbearbeitung von Videos oder Podcasts am PC. Mit seinen niederohmigen Schallwandler (34 Ohm) benötigt der DT 240 PRO nur wenig Verstärkerleistung. Am Laptop oder Smartphone liefert er daher genügend Ausgangspegel wie am Mischpult. Nach den ohrumschließenden geschlossenen DT 770 Pro und DT1770 Pro sowie dem offenen DT 1990 Pro nun also ein neuer kompakter geschlossener Monitorhörer.

DT 240 Pro: „kompakt ohrumschließend“

Eine besondere Form der Hörerschalen macht den DT 240 PRO sehr handlich. beyerdynamic nennt diese Mischung aus On-Ear- und Over-Ear-Bauweise „Compact Over Ear“. Sie sorgt dafür, dass beide Ohren fest umschlossen sind, der Abhörmonitor beim Transport aber trotzdem in eine Notebook- oder Kameratasche passt. Robuste Materialien aus der Profitechnik, ein abziehbares Spiralkabel und austauschbare Ohrpolster verlängern das Kopfhörerleben – für jahrelangen Dauereinsatz ohne Probleme.

beyerdynamic DT 240 PRO

Der beyerdynamic DT 240 Pro: offen, kompakt-ohrumschließend

Der Sound des DT 240 Pro soll sich – entsprechend der geschlossenen Bauweise – durch einen sauberen, tiefen Bass auszeichen, zudem soll das Modell lebhafte Mitten und klar definierte Höhen liefern – verspricht der Hersteller. In der Preisklasse bis 100 Euro werden kreative Soundtüftler nur schwer etwas Vergleichbares finden. Dank guter Schallisolierung kommt der Klang auch in lauter Umgebung zur Geltung – etwa beim Messeeinsatz oder auf Livekonzerten. Kameramann und Tontechniker können sich ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren. Ein satter Anpressdruck und dicht abschließende Ohrpolster halten Umweltgeräusche fern. Dennoch spürt man den Kopfhörer kaum, so der Heilbronner Hersteller – dank ergonomischer Gestaltung.

beyerdynamic DT 240 Pro – technische Daten

(alle Angaben gemäß EN 60 268-7)
Wandlerprinzip                                   Dynamisch
Arbeitsprinzip                                     Korrektur: GESCHLOSSEN
Übertragungsbereich                         5 – 35.000 Hz
Nennimpedanz                                  34 Ω
Kennschalldruckpegel                       99 dB SPL (1 mW / 500 Hz)
Max. Schalldruckpegel                      119 dB SPL (200 mW / 500 Hz)
Klirrfaktor                                           < 0,05% (1 mW / 500 Hz)
Nennbelastbarkeit                              100 mW
Art der Ankopplung an das Ohr         ohrumschließend
Nennandrückkraft                             ca. 5,2 N
Gewicht (ohne Kabel)                         196 g
Länge und Art des Kabels                  1,25 m / Spiralkabel gestreckt 3 m, steckbar, einseitig zugeführt
Anschluss                                          Vergoldeter Stereoklinkenstecker 3,5 mm mit Adapter 6,35 mm
unverbindliche Preisempfehlung       99 Euro

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